Kristof Dreier — where tech meets text
Willkommen im privaten Blog von Kristof Dreier, Webentwickler und Mac-Enthusiast aus Münster. Thematisch dreht es sich hier um Webdevelopment mit dem Zend Framework, kleinere Einschübe über Cocoa und vielleicht auch mal ein Blick in die Weiten von Ruby on Rails.
Herbstschmetterlinge Teil 5
Pia.
Allein der Name löst in mir dieses Gefühl von Schwerelosigkeit aus. Sie war damals nicht anders als die ganzen anderen Frauen die ich kannte und doch hatte sie etwas an sich, dass sie besonders machte. Das klingt ein wenig paradox, nur kann ich es nicht besser erklären. Es ist so, als würde sie von einer Aura umgeben sein, die sich auf mich auswirkt, mich sie mit anderen Augen sehen lässt. Kennengelernt habe ich sie, als sich mein ganzes Leben von heute auf morgen veränderte.
Schnipp.
Herbstschmetterlinge - Die lang ersehnte Fortsetzung Nummer 4
“Ich muss hier weg.” geistert es mir durch den Kopf. “Weg von alledem und jedem.”
Ich gehe Richtung Bahnhof ohne zu wissen wohin eigentlich. Die dunklen bedrohlichen Häuserschluchten machen mir Angst und ich beschleunige meine Schritte, in der Hoffnung vor ihnen weglaufen zu können. Ich überlege ob ich durch den Park abkürzen soll. Unbewusst wähle ich den Weg durch die Schwärze, die mir fast undurchdringlich erscheint. Der Boden knirscht bei jedem Schritt unter meinen Schuhen.
Herbstschmetterlinge (Fortsetzung 3)
Das Licht brennt in meinen Augen, als ich versuche sie zu öffnen.
“Er kommt zu sich.”, höre ich eine entfernte Stimme. Noch einmal versuche ich meine Augen zu öffnen, diesmal langsam, um mich an das grelle Licht zu gewöhnen, das von der Decke strahlt. Alles ist verschwommen. Silhouetten. Schemenhaft sehe ich Pia. Sie steht neben einer weißen Gestalt, die mich zwinkern lässt. Alles wird klarer.
Herbstschmetterlinge (Fortsetzung 2)
Es regnet und der Wind zieht durch meinen Mantel. Ich friere und mein Knie schmerzt noch immer. Ich hör nur das Rauschen des Windes und das Knistern der Blätter. Kein Mensch ist weit und breit zu sehen. Pia geistert mir durch den Kopf und ich ringe mit mir selbst. Erinnere mich an den Vorwurf aus meinem Traum.
“Es war nur ein verdammter Traum”, versuche ich den Gedanken beiseite zu schieben, doch es gelingt mir nicht. Ich gehe Richtung Tankstelle. Mein Mantel ist vom vielen Regen schwerer geworden und das Laufen fällt schwer.
“Wieso ich? Was ist an mir so besonders?”
Herbstschmetterlinge (Fortsetzung)
Dunkelheit. Ich halte meine Hand vor mein Gesicht, kann sie aber nicht sehen. Etwas huscht an meinen Beinen vorbei und mein Herz fängt an schneller zu schlagen. Ein Schrei von einem Menschen, oder ist es ein Tier? Ich bin mir nicht sicher. Diesmal näher und länger. Mein Herz schlägt nun noch schneller und ich bekomme Panik.
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